Schattengedanken

Schatten, Kunst und Klinge

Wenn sich zwei Künste begegnen muss dann immer eine davon verlieren?
Muss man als Künstler um der einen Kunst willen die Andere verschmähen?
Darf die zweite Kunst dann nur im Schatten ihr Dasein fristen?
Ist es wirklich so gefährlich, wenn Kunst auf Klinge trifft?
Muss beim -> historischen Fechten  automatisch eine Verblödung das Niveau des Künstlers dahinraffen?
Vielleicht hätte der Künstler und -> Autor doch lieber Fußböden schrubben oder Getränke austragen sollen damit das beliebte Vorurteil bestätigt wird. Denn dort findet man die Künstler ja nur allzu oft, auf dem harten Boden der Putzkolonne. Damit die auch mal was Richtiges arbeiten oder sogar ein bisschen Lohn dafür bekommen. Für die freischaffende Kunst ist ja dann die Freizeit zuständig. Dort kann es ja dann Kunst werden. Aber an der stählernen Klinge  und beim Unterrichten doch nicht. Da ist sich das Vorurteil in der Masse doch so sicher, dass diese zwei Künste nur schlecht füreinander sein können und sich doch niemals berührten. Die gut illustrierten Geschichtsbücher sagen da allerdings etwas ganz anderes. 
Doch was war das für eine seltsame Beziehung zwischen dem Fechten und der freien Kunst?
Es gibt sie ja nicht erst seit Morgen. Sie zeigte sich schon vor Jahrhunderten und damals war man auf der freischaffenden feinen Kunstseite augenscheinlich viel offener im Umgang 
mit der anderen, der stählernen, martialeren Schwester. Man musste gar nicht mit gerümpfter Nase herabblicken, im Gegenteil, man war geradezu fasziniert dabei zu betrachten.
Und was zieht heute, in unserer aufgeklärten Gegenwart, diese beiden so unterschiedlichen Künste immer wieder zueinander?
Vielleicht findet sich die Lösung zu ein paar dieser Fragen zwischen den Zeilen nur einen Klick entfernt:
in diesem --->Buch

Das Buch Schatten, Kunst und Klinge von Ingo Litschka

"Schatten und Licht im Tanze malend..., das sehe ich."
Robert Weissenbacher

"Wenn sich alles nur noch zu wiederholen scheint, dann bleibt nur die neue Verknüpfung der Geschichte, die man schon einmal gehört
oder sogar gelesen hat und genau in diesem Moment kann es geschehen, dass sich eine ganz andere Richtung entwickelt als man auf
der ersten Seite erwartete..."

Peter von Heim 

"Der Schatten ist unser ständiger, lebenslanger Begleiter und dabei die aufrichtigste Reflexion jedes einzelnen Pinselstrichs den wir auf die Leinwand des Lebens setzen."
Sina Holste

"Schatten sind die Brücke zwischen unseren Träumen und der Wirklichkeit."
Sibylle Born

"Ein finsterer Geselle ist das. Ich male ihn nicht. Doch wenn ich hinter mich schaue ist er täglich wieder da."
Maximilian Otte

"Wir sehen uns gern als ganz erleuchtet, als die einzig Wissenden und wollen fliegen bevor wir gehen können. Der Schatten, dieser
nüchterne Geselle erinnert uns immer wieder daran, dass wir nicht nur aus Licht bestehen."
Gil Renat

"Nicht die kristallnen, sternengleich funkelnden Kronleuchter, die alle so begeistert anzustarren pflegten, sind es die uns ausmachen.
Vielmehr ist es der Schatten in unserer Seele, ohne den wir gar nicht sein könnten. Alles Glitzern ist die Ablenkung einer Welt, die sich
selbst nicht sehen will. Ich habe das nie verstanden, denn ich wusste schon immer den Schatten zu nutzen. Er ist niemals ein Feind gewesen,
eher ein Verbündeter."
Heloise deNoire